Der Verein
Ursprünglich war der Tierschutzverein Bremervörde dem Tierschutzverein Rotenburg zugehörig. 1984 war es jedoch soweit, daß sich die Bremervörder von den Rotenburgern trennten und einen eigenen Verein gründeten: Den Tierschutzverein Bremervörde und Umgebung e. V.
Sein Aufgabenbereich umfaßt den Altkreis Bremervörde. Schnell wurde mit einer Hand von Helfern mit dem Bau eines Tierheimes begonnen. Das Grundstück von 1000 m² dafür stellte die Stadt zur Verfügung. Es wurde ein kleines Holzhaus mit 4 Katzenräumen, 2 Katzenfreilaufgehegen und 4 an das Haus angrenzende Hundezwinger gebaut. Im Oktober 1987 waren die Räume bezugsfertig. Danach erfolgte die Erweiterung des Gebäudes mit 2 Räumlichkeiten: Eine Krankenstation und ein Büroraum kamen dazu. 1995 konnten wir das Gelände um 800 m² erweitern. In diesem Areal wurden 3 Freiläufe für die Hunde eingezäunt. Ende 1997 war eine zusätzliche Zwingeranlage mit 5 Zwingern fertiggestellt. Im Juni 2000 wurde das alte Katzenfreilaufgehege gegen ein neues „ersetzt“. Diese Gehege sind nun fast doppelt so groß geworden, außerdem hat nun jeder Katzenraum eine Verbindung zum Freilauf. Alle baulichen Veränderungen mußten jedesmal mühevoll, mit großem Zeit- und Geldaufwand, von einer sehr kleinen Schar von freiwilligen Helfern durchgeführt werden. Leider fehlt es uns immer wieder an tatkräftiger Unterstützung. Wir bedanken uns hier noch einmal bei denen, die uns unermüdlich zur Seite gestanden haben und noch zur Seite stehen
 
Hier können Sie die Satzung des Vereins einsehen -klick hier- 


Im Tierschutzverein und Tierheim geht es vorerst weiter PDF Drucken E-Mail

Im Tierschutzverein und Tierheim geht es vorerst weiter

Nachdem es auf der letzten Mitgliederversammlung, die auf Empfehlung
der Landesverbandsvorsitzenden von der Vorsitzenden des
"Tierschutzverein für den Landkreis Rotenburg e.V.", Regina Buchhop, geleitet wurde
nicht zu einer Wahl eines 1. und stellvertretenden Vorsitzenden kam, musste der
verblíebene Vorstand diese beiden Posten durch Berufung besetzen, damit der Verein
einen geschäftsführenden Vorstand nach BGB hat.
Als Vorsitzende wurde Regina Buchhop berufen, die das Amt für die Übergangszeit bis
zur nächsten Mitgliederversammlung im 1. Quartal 2010 annahm.
Gemeinsam machte man sich Gedanken um den Stellvertreter und entschied
einstimmig
, für diese Übergangszeit Frau Ute Steiner-Pape zu berufen.
"Wir sind der Meinung", so die derzeitige Vorsitzende, "dass es vermessen wäre, sich
über das bisherige langjährige Wissen hinwegzusetzen.
Frau Steiner Pape hat in den letzten Jahren im Interesse des Vereins und vor allem der Tiere
viel Druck auf sich genommen, weil sie Beschlüsse des gesamten Vorstandes nach aussen
vertreten und durchsetzen musste, was ihr dann persönlich zugeschrieben wurde.
Ihr Wissen wollen wir zum Wohle der Tiere nicht missen und gemeinsam den Verein in
einem 5 köpfigen Gremium erst einmal weiter führen".
Regina Buchhop berichtet weiterhin, dass das Tierheim ebenfalls vorerst
nicht geschlossen wird.

"Wir alle werden, solange es möglich ist, den uns anvertrauten Tieren nicht ihre vorübergehend gefundene Heimat nehmen.
Bis zum Jahresende kommen  wir ebenfalls der vertraglichen Verpflichtung den Gemeinden
gegenüber nach und nehmen Fundtiere auf, wie auch bereits geschehen".
Der Vorstand hofft, dass sich auf der kommenden Mitgliederversammlung Anfang des Jahres Mitglieder finden, die bereit sind, sich in die kommissarisch besetzten Posten wählen
zu lassen, damit es nicht zur Auflösung des Vereins kommen muss.
Der Verein braucht mehr denn je die materielle und finanzielle ein großes Anliegen des Vorstandes. So wird auch in diesem Jahr die Tierweihnacht im Tierheim nicht ausfallen. Sie findet am 13.12.09 von 12 bis 17 Uhr im Tierheim statt. Wir werden an anderer Stelle nochmals daran erinnern. Der Vorstand lädt dazu alle Interessierten ein, sich in adventlicher Atmosphäre bei Kaffe und Keksen, sowie Punsch über die Arbeit vor Ort zu informieren. Alle guten Gaben für die Tiere sind willkommen und eine Hilfe. Seien es Leckerchen für Hund und Katze, sei es Spielzeug oder Decken oder gar Putzzeug, das hilft, es den Tieren schön zu machen. Auch finanzielle Unterstützung hilft, die weiteren Kosten zu tragen.

 
TV-Bericht bei RTL PDF Drucken E-Mail

Die Wirtschaftskrise zieht immer weitere Kreise. Wir berichteten bereits über Familie Radmer, die ihren Hund ins Tierheim geben mussten, weil das Futter zu teuer wurde.

Doch auch die Tierheime haben Probleme: Wenn die Brieftasche leer ist, sinkt auch die Bereitschaft zu spenden. Das Tierheim in Bremervörde trifft die Sparsamkeit der Menschen nun mit voller Härte. Das private Heim für fünfzig Tiere ist finanziell am Ende. Spenden bleiben aus, die Vorräte reichen nur noch für wenige Wochen. Ein Ausweg ist nicht in Sicht.

Mehr dazu sehen Sie im Video. 

Hier erfahren Sie mehr über das Tierheim Bremervörde, die Schützlinge sind für jede Hilfe sehr dankbar.

Spendenkonto:

Volksbank Bremervörde
BLZ 291 623 94
Kontonr 3005 462 100

Sparkasse Rotenburg-Bremervörde
BLZ 241 512 35
Kontonr 100 131

 
Gegendarstellung zum Presseartikel PDF Drucken E-Mail

Sehr geehrte Redaktion,

 

der von Ihnen kürzlich veröffentlichte Artikel über den Fachausschuss der Gemeinde
Gnarrenburg, betreffend der Bezuschussung der Bausanierung des Tierheims Bremervörde gibt dem Leser eine unvollständige, bzw. nicht aktuelle Information.

 

Für den Tierschutzverein Bremervörde hat derzeit nur ein Thema Priorität: Die Existenz des Vereins. In drei Monaten kann der Verein keine Gehälter mehr an seine Angestellten im Tierheim bezahlen. Aufgrund der seit vielen Jahren existierenden Grundproblematik   – die Gemeinden kommen ihrer gesetzlichen Verpflichtung betreffend der Fundtierkostenzahlungen nur in sehr geringem Maße nach – ist seit langem eine monatliche Unterdeckung  vorhanden, die allein zu Lasten des privaten Tierschutzvereins Bremervörde geht.

Vor mehr als zwei Jahrzehnten hat sich der Tierschutzverein Bremervörde vertraglich verpflichtet, die Fundtiere von vier Gemeinden (Bremervörde, Gnarrenburg, Selsingen und Geestequelle) aufzunehmen. Genauso lange kämpft der Verein darum, dass ihm die entstehenden Kosten auch nur annähernd von den Gemeinden erstattet werden. Denn, Fundtiere unterliegen dem Fundrecht (BGB § 965 – 984).

Die zuständige Behörde ist zur Aufnahme und Betreuung verpflichtet.

Sie kann diese Aufgabe an Dritte, z.B. den Tierschutzverein, weitergeben. Der § 90 a des BGB besagt: „Tiere sind keine Sache, sie sind durch besondere Gesetze geschützt (z.B. das Tierschutzgesetz).“ Das heißt, der Fund/das Tier darf nicht an Wert verlieren, weder durch Hunger, Durst, noch durch Verletzung oder sichtliche Erkrankung. Das hat zur Folge, dass das Fundtier auf Kosten der Gemeinden das Recht auf eine ärztliche Versorgung hat. Die Gesetzeslage „Fundtier“ hat zur Folge, dass die Städte/Gemeinden die Kosten der Ernährung, Pflege, Unterbringung, sowie die tierärztliche Versorgung für die Aufbewahrungszeit von sechs Monaten (nach § 973 BGB) übernehmen müssen.  

Der Tierschutzverein Bremervörde wird hier mit einem Betrag abgespeist, der in keiner Relation zu den tatsächlichen Kosten steht: Im Jahr 2007 wurde die Vertragspauschale der vier Gemeinden von insgesamt 9.500,00 auf 10.000 € „angehoben“.  Der„Restbetrag“, den die Fundtiere an laufenden Kosten verursachen bleibt ausschließlich beim Tierschutzverein hängen, besser gesagt bei seinen Spendern und Mitgliedern. 2007  betrug der „Restbetrag“  49.386,00 Euro, 2008 waren es 53.318,00 Euro. Jahr für Jahr eine stetig steigende unzumutbare Kostenbelastung für einen privaten Verein, der den Behörden die Arbeit abnimmt. Den Gemeindevertretern ist dieses sehr wohl bekannt. In mühsamen und zähen Gesprächen mit den Behörden versuchte der Vorstand zuletzt 2008 eindringlich auf die mehr als kritische finanzielle Situation des Tierschutzvereins Bremervörde aufmerksam zu machen. Die Gemeindevertreter stehen in der Verantwortung ihren gesetzlichen Pflichten und Aufgaben nachzukommen. Der finanzielle hohe Aufwand, der für die Versorgung von jährlich mindestens 160 Fundtieren notwendig ist, wurde jahrelang schlichtweg ignoriert. Nur dem enormen selbstlosen  Einsatz der Ehrenamtlichen und Angestellten, sowie den Mitgliedern und den Spendern ist es zu verdanken, dass das Wohl der Tiere aufrecht erhalten werden konnte.

 

 

 

 

Unzählige Spender und Mitglieder sind jedoch inzwischen verärgert, dass ihre Gelder für Ausgaben herhalten mußten, für die nicht sie, sondern die Behörden zuständig sind.

Das sind über 100.000 Euro (!), die der Verein allein in den letzten zwei Jahren „erbetteln“ und in Eigenleistung erbringen, bzw. sehr mühsam durch das Arbeiten am untersten Limit einsparen musste.

 

Zu diesem Zeitpunkt fragt sich kein Vorstandsmitglied wie das marode Tierheimgebäude zu sanieren wäre. Die Frage lautet, wie kann dem Verein geholfen werden, damit den z. Zt. dort lebenden Tieren und den Angestellten geholfen werden kann?

 

Kürzlich wurde dem gemeinnützigen Tierschutzverein von privat ein großes Grundstück mit Gebäuden (z. T. renovierungsbedürftig) auf Erbpacht angeboten. Hier wäre es möglich, auf ganz besondere Weise eine Tier-Natur-Mensch-Oase entstehen und wachsen zu lassen. Eine Idee mit Zukunft und ein Ort, in den es zu investieren sich lohnt.

 

Leider jedoch scheint dieses nicht mehr realisierbar.

 

Jede Spenden ist willkommen und steuerlich absetzbar.

Spendenkonto: Volksbank Konto 3005462100 /  BLZ 29162394

                         Sparkasse Konto 100131  /  BLZ 24151235

 

Der Vorstand

 
Tag der offenen Tür 2008 PDF Drucken E-Mail
Wir bedanken uns herzlich bei allen Spendern, Sponsoren, ehrenamtlichen Helfern, den Spaziergängern und den interessierten Besuchern, kurz, Allen, die uns an diesem herrlichen Sonnentag unterstützt haben. Dank Ihrer Hilfe haben die Tiere ein kleines „Polster“ bekommen.
 
Öffnungszeiten im Tierheim PDF Drucken E-Mail
Öffnungszeiten im Tierheim
 
   
Montag
Ruhetag 
Dienstag
17.00 - 18.00
 
Mittwoch
17.00 - 18.00 
Donnerstag
17.00 - 18.00 
Freitag
16.00 - 17.00
 
Samstag15.00 - 17.00
 
Sonntag
Ruhetag 
sowie nach Vereinbarung
  
An Feiertagen bleibt das
Tierheim geschlossen
 
 
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